Das Auge

Unser Sehsinn

Das Auge ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Dieses einzigartige Sinnesorgan ermöglicht uns Menschen, Bilder aus der Umwelt wahrzunehmen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ähnlich wie eine Kamera ist das Auge mit einer Art Sammellinse ausgestattet, die von der Hornhaut geschützt wird. Zwischen Hornhaut und Linse befindet sich die Regenbogenhaut (Iris), mit der Pupille als Öffnung. Wie eine optische Blende reguliert sie den Lichteinfall, indem sie ihre Größe den Verhältnissen anpasst. An der hinteren Innenwand des Augapfels liegt die Netzhaut (Retina) mit über 100 Millionen lichtempfindlichen Zellen (Stäbchen und Zapfen). Sie wandeln das einfallende Licht in elektrische Impulse um. Über den Sehnerv werden diese dann ans Gehirn weitergeleitet und verarbeitet.

 

Was ist das Makulapigment?

In der Netzhautmitte liegt die Makula: Ein winzig kleiner gelber Punkt, der für das scharfe Sehen zuständig ist. Sie ist besonders reich an den Pigmenten Lutein, meso-Zeaxanthin und Zeaxanthin und wird deshalb auch „gelber Fleck“ genannt. Bei einem Durchmesser von nur wenigen Millimetern besitzt die Makula die meisten Fotorezeptoren und ist damit von besonderer Bedeutung für unser Sehvermögen.

Das Makulapigment ist also ein gelbes Pigment, welches wir über unsere Nahrung aufnehmen. Es besteht aus den drei genannten Nährstoffen: Lutein, meso-Zeaxanthin und Zeaxanthin.

 

 

Wofür ist das Makulapigment zuständig?

Das Makulapigment hat zwei Hauptfunktionen:

1. Es filtert schädliches Licht (kurzwelliges Blaulicht):

  • Durch Herausfiltern des Blaulichtes schützt das Makulapigment die Netzhaut gegen Lichtschäden, welche zu einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) beitragen können.
  • Blaulicht verursacht eine unangenehme Blendung. Durch das gezielte Filtern dieser Wellenlänge verbessert das Makulapigment das Sehvermögen und reduziert die Blendung.

2. Das Makulapigment ist ein Antioxidans:

  • Auf zellulärer Ebene führt die Entstehung freier Radikale durch Licht und Sauerstoff zu oxidativem Stress (ein Prozess, der auch für unsere Alterung verantwortlich ist).
  • Antioxidantien helfen bei der Abwehr freier Radikale. Die Carotinoide in MacuShield verfügen über eine ausgezeichnete antioxidative Wirkung, was dabei hilft, den Alterungsprozess der Makula zu verlangsamen. Durch die Reduktion von energiereichem Licht, das auf die Makula trifft, sowie Erhöhung des antioxidativen Schutzes wird der Schaden durch freie Radikale verringert.

 

 


 

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die häufigste Erkrankung der Makula ist die Altersbedingte Makuladegeneration, eine Netzhautverkalkung. Da die Sicht im Frühstadium in der Regel noch sehr gut ist, bleibt die Krankheit oft lange unbemerkt. Ohne Behandlung kann dies fatale Folgen für unser Sehvermögen haben – eine vollständige Erblindung mit eingeschlossen. Erste Anzeichen einer AMD (Verschlechterungen der Sehschärfe, des Kontrast- und Farbsehens, der Lesefähigkeit und eine erhöhte Blendempfindlichkeit) sollten also in jedem Fall ernst genommen und unbedingt von einem Augenarzt abgeklärt werden.

  • AMD ist der Hauptgrund für eine Erblindung bei Menschen über 55 und ist insbesondere durch einen Verlust des zentralen Sehfeldes gekennzeichnet.
  • Fortschreitendes Alter, Rauchen, eine unausgewogene Ernährung sowie eine genetische Veranlagung sind die Hauptrisikofaktoren einer AMD.
  • Weitere Faktoren sind unter anderem erhöhte direkte Sonneneinstrahlung, Übergewicht und eine helle Augenfarbe.
  • Auf zellulärer Ebene führt die Entstehung freier Radikale zu oxidativem Stress (ein Prozess, der auch für unsere Alterung verantwortlich ist).
  • Antioxidantien helfen bei der Abwehr freier Radikale. Die Carotinoide in MacuShield verfügen über eine ausgezeichnete antioxidative Wirkung, was dabei hilft, den Alterungsprozess der Makula zu verlangsamen. Durch die Reduktion von energiereichem Licht, das auf die Makula trifft, sowie Erhöhung des antioxidativen Schutzes wird der Schaden durch freie Radikale verringert.

 

Trockene AMD

Man unterscheidet zwei Formen der AMD, die trockene und die feuchte. Die trockene AMD betrifft ungefähr 80 Prozent der Patienten. Im Frühstadium bilden sich kleine Ablagerungen von Stoffwechselprodukten unter der Retina, sogenannte „Drusen“. Die Krankheit verläuft schleichend. Mit der Zeit nehmen die Ansammlungen immer weiter zu, die Sinneszellen auf der Netzhaut sterben langsam ab. Das Lesen fällt zunehmend schwerer. Später zeichnet sich ein dunkler Fleck in der Mitte des Blickfeldes ab, das Erkennen von Gesichtern ist kaum mehr möglich und auch die allgemeine Sehschärfe nimmt ab. Wenn Drusen unter oder in die Netzhaut einwachsen, kann die trockene in die feuchte AMD übergehen.

Bis heute lässt sich die trockene AMD nicht heilen, jedoch gezielt bremsen.

Tipps zur Vorbeugung und Verbesserung der Augengesundheit:

  • Ernähren Sie sich vitaminreich und ausgewogen.
  • Verzichten Sie auf Zigaretten.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille, um Ihre Augen vor UV-Licht zu schützen.
  • Greifen Sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurück, die die Makula mit Carotinoiden anreichern (z.B. von MacuShield).

 

Feuchte AMD

Auch die feuchte Form der AMD lässt sich gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Sie schreitet allerdings deutlich schneller voran und stellt eine größere Gefahr für unsere Augen dar – bis heute ist sie in der westlichen Welt die häufigste Ursache für Erblindungen (80 Prozent). Krankhafte Blutgefäße wachsen aus der Aderhaut in die Sehrinde ein, in und unter der Netzhaut sammelt sich Flüssigkeit an. In der Folge entsteht ein sogenanntes Makulaödem. Typische Symptome sind graue oder blinde Flecken, Linien erscheinen stark verzerrt. In der Therapie haben sich VEGF-Hemmer bewährt, die das Wachstum neuer krankhafter Gefäße stoppen und somit das Augenlicht erhalten können.

 


Nützliche Definitionen

  • Carotinoide – Carotinoide sind natürlich vorkommende Pflanzenpigmente. Bis heute wurden mehr als 700 Carotinoide entdeckt, darunter die Carotinoide Lutein, Zeaxanthin und meso-Zeaxanthin.
  • Lutein – Ein natürlich vorkommendes Carotinoid, das nur über die Nahrung aufgenommen wird und das sich in der Makula am Augenhintergrund anreichert. Lutein ist in Gemüse mit dunkelgrünen Blättern wie Spinat, Grünkohl oder Erbsen enthalten.
  • Makula – Der zentrale und empfindlichste Teil der Netzhaut. Die Carotinoide Lutein, Zeaxanthin und meso-Zeaxanthin sind in der Makula enthalten.
  • Makulapigment – Die diätetischen Carotinoide Lutein, Zeaxanthin und meso-Zeaxanthin reichern sich in der Makula an, wo sie gemeinsam als Makulapigment bezeichnet werden.
  • Meso-Zeaxanthin – Meso-Zeaxanthin ist das zentrale Carotinoid, das im Mittelpunkt der Makula zu finden ist. Meso-Zeaxanthin ist ein natürlich in der Nahrung vorkommendes Carotinoid, z.B. in verschiedenen Fischsorten.
  • Oxidativer Stress – Der durch reaktive, instabile Moleküle hervorgerufene Schaden. Diese Moleküle, u.a. freie Radikale, entstehen durch den Sauerstoff-Metabolismus auf natürliche Weise im Körper.
  • Netzhaut – Die lichtempfindliche Gewebeschicht an der inneren Rückseite des Auges. Sie funktioniert wie ein Film in der Kamera: Bilder werden über die Linse ins Innere des Auges übertragen und auf der Netzhaut gebündelt. Die Netzhaut wandelt diese Bilder in elektrische Signale um und sendet diese über den Sehnerv ans Gehirn.
  • Zeaxanthin – Ein natürlich vorkommendes Carotinoid, das nur über die Nahrung aufgenommen wird und sich in der Makula am Augenhintergrund anreichert. Zeaxanthin kommt hauptsächlich in hellen Früchten und Gemüse wie Paprikaschoten und Zuckermais vor.